Randnotizen

Fluch und Segen

Ein Seismopgraph von schlechten Stimmungen und Atmosphären sein, an ihnen gewissermaßen nicht vorbeikommen – war immer Fluch und Segen zugleich! Fluch, wenn es einen kalt erwischte. Segen, wenn man deren Informationsgehalt erkannte, und man wie ein Schachspieler eine „überlegte Partie“ zu spielen verstand.

Randnotizen

Beleidigt

Mir sind Leute begegnet, die schon beleidigt waren, noch bevor man sie beleidigt hätte. Das Beleidigtsein schien dem eingeschriebenen Gesichtsausdruck zu folgen.

Randnotizen

Glücksgefühle

Seine Glücksgefühle sollte man besser für sich behalten, denke ich, sie lieber still genießen, anstatt sie lautstark in alle Welt hinauszuposaunen. Dieses Seht-alle-her-wie-glücklich-ich bin-Gelärme – als ob es im Leben um den ständigen Beweis des eigenen Glücklichseins ginge?! Da sagen doch die Glücksgefühle: „Leck mich am Arsch!, wenn du das notwendig hast, verabschieden wir uns gleich wieder.“ Und dann bist du wieder unglücklich.

Randnotizen

Zuhören

Ich muss mir selber zuhören. Es ist eine wichtige Übung. Ich zwinge mich dazu, mir zuzuhören. Denn wenn ich mir nicht zuhöre, höre ich die anderen nicht.